Unsere Lieblingsspiele 2018: eape

Passend zum Jahreswechsel präsentiert euch die Ladebalken-Redaktion ihre fünf Lieblingsspiele aus dem Jahr 2018. Den Anfang macht Wladyslav alias eape.

Red Dead Redemption 2 (PS4, XBOX One)
Red Dead Redemption 2 ist ein Monument des Mediums und ragt in die Zeitlosigkeit der Unterhaltungsbranche. Rockstar hat hier das größte Videospiel überhaupt gestemmt mit einer Story zwischen Tarantino und Scorsese, mit höchsten Hollywood-Produktionswerten und einer lebendigen, zweifelsfrei konkurrenzlosen Open World, die nicht nur erzählt, sondern auch lebt und reagiert. Als Fan unkonventioneller Spiele fällt es mir trotzdem etwas schwer, einen Open World-Shooter auf dem Thron sitzen zu sehen, aber Red Dead Redemption dehnt die Konventionen seines Genres zu einer einzigartigen Erfahrung aus, die den Game of the Year-Titel allzu sehr verdient hat.

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Monster Hunter World (PC, PS4, XBOX One)
Monster Hunter World war mein Einstieg in die Serie. Und er hätte nicht besser sein können. Das Spiel ist eine wahre Gameplay-Bombe und kombiniert strategisches, an die Situation angepasstes Charaktermanagement mit einem taktischem, anspruchsvollem, variantenreichen Actionkampfsystem. Jede der unzähligen Mechanik schleift und poliert diesen Diamanten zur besten und aufregendsten Jagdsimulation auf überdimensionierte Dino-Monster.

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Return of the Obra Dinn (PC)
Return to the Obra Dinn ist Lucas Popes nächstes Designwunder. Papers, Please bettete Entscheidungen und ihre kompromisslosen Konsequenzen unwahrscheinlich natürlich ins Gameplay ein. Return of the Obra Dinn revolutioniert hingegen das Adventure-Genre mit richtiger investigativer Arbeit, die sich nur von logischen Schlussfolgerungen nährt und sich nicht spielmechanisch durchschauen und lösen lässt. Noch dazu bietet das Spiel das wohl schönste Art Design dieses Jahr.

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GRIS (PC, Switch)
GRIS ist Kunst. Aber es ist weniger ein Kunstspiel als es zum Spiel gewordene Kunst ist. Irgendwo auf den Pfaden von Journey entwickelt sich GRIS aus den Aquarellzeichnungen des Künstlers Conrad Roset und bezaubert mit einzigartiger Ästhetik und einem sinnträchtigen Soundtrack. Das Gameplay bildet dabei eine Symbiose mit den artistischen Ansprüchen und wird nicht als Alibi forciert. Ach, und sorry, Obra Dinn teilt sich den Preis für das schönste Art Design mit GRIS.

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Beat Saber (PS4, PC)
Es ist ein Rhythmusspiel im Stil von Guitar Hero und Rockband. Nur mit Drums anstelle einer Gitarre. Und Lichtschwertern anstelle von Drum Sticks. Es ist purer Metal und das trotz elektronischer Musik. Es ist das erste VR-Spiel, das meine Freunde nicht weglegen können. Beat Saber braucht noch nicht einmal seine etwas zweifelhaft designte Kampagne, um zu motivieren. Der Spaß an der Musik im freien Modus reicht hier allein als hochpotentes Suchtmittel. Mit Astro Bot und Tetris Effect hatte das Spiel harte Konkurrenz dieses Jahr, aber Beat Saber ist für mich zweifellos das beste VR-Spiel dieses Jahr.

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