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Im Test: Vengeful Guardian: Moonrider (PC, XBOX, PSN)

Joymasher haben es wieder getan! Nach den Retro-Indie-Hits Blazing Chrome und Oniken veröffentlichten sie kürzlich in Zusammenarbeit mit The Arcade Crew den Action-Platformer Vengeful Guardian: Moonrider, welcher eine Liebeserklärung an Mega Man und Shinobi darstellt. Unser Test verrät euch, wieso sich hinter diesem Titel einer der ersten Indie-Hits des Jahres verbirgt.

In Vengeful Guardian: Moonrider übernehmen wir die Kontrolle über den gleichnamigen Protagonisten, der in einem mechanischen Cyberninja-Kampfanzug ohne Erinnerung an seine Vergangenheit aufwacht. Das Ziel des Helden ist schnell klar: seine Heimat wird von bösen Kräften angegriffen, die in Verbindung mit einer Militärdiktatur stehen. Unser Cyberninja findet dabei schnell heraus, dass er eine außer Kontrolle geratene Waffe des Regimes ist und nun seine Macht im Kampfanzug einsetzen muss, um gegen das Böse zu kämpfen.

Das actionlastiges Gameplay von Vengeful Guardian: Moonrider steht im Mittelpunkt, wie es bei jedem Action-Platformer der Fall ist. Spieler, die bereits Erfahrung mit Titeln aus der Shinobi- oder Mega Man-Reihe haben, werden sich hier schnell zurechtfinden. Wir laufen von links nach rechts, springen über Hindernisse und nehmen es natürlich mit zahlreichen Gegnern auf. In dem Spiel stehen zwei verschiedene Angriffstypen zur Verfügung: die Standardattacke, die unbegrenzt eingesetzt werden kann und einen Nahkampfangriff darstellt und diverse Spezialfähigkeiten, die Manapunkte verbrauchen. Diese Fähigkeiten können durch Absolvieren der Level bzw. durch das Besiegen der Endbosse am Ende der Levels freigeschaltet werden. Da wie in den Mega Man-Spielen die Reihenfolge, in der die Abschnitte gemeistert werden, vom Spieler bestimmt wird, kann sich die Auswahl an Fähigkeiten im Verlauf des Spiels unterscheiden, was für Abwechslung sorgt und neue Vorgehensweisen ermöglicht.

Die Rüstung des mechanischen Shinobis kann personalisiert werden, indem man Vorteile in zwei Slots freischaltet. So kann man beispielsweise die Energieleiste unseres Protagonisten erhöhen, den Manavorrat automatisch regenerieren lassen oder den Schaden unserer Angriffe erhöhen. Das Leveldesign des Spiels ist anspruchsvoll und motivierend, insbesondere durch die hohe Abwechslung, die dafür sorgt, dass man stets gespannt auf den nächsten Abschnitt ist. So gibt es neben klassischen Planformer-Levels auch Abschnitte, in denen wir Fahrzeuge steuern. Der Schwierigkeitsgrad ist gemessen an heutigen Spielen zwar durchaus fordernd, verglichen mit Genreklassikern der SNES-Ära aber deutlich einfacher, was zum Teil auch an den sehr fairen Checkpoints liegt.

Der einzige wirkliche Kritikpunkt an dem Spiel ist die kurze Spielzeit. Ich habe das Spiel in ungefähr 3 Stunden durchgespielt und es gibt keine wirklichen Anreize, es erneut zu spielen. Die geheimen Bereiche erhöhen die Spielzeit leider auch nur minimal.

Die Grafik des Spiels ist beeindruckend und bietet eine fantastische visuelle Erfahrung im Look guter alter Super Nintendo-Klassiker. Die Umgebungen sind detailliert und abwechslungsreich und die Charaktermodelle sind gut animiert . Der Soundtrack ist auch hervorragend und unterstützt die Retro-Atmosphäre des Spiels perfekt. In unserem Test wurde der Titel ausschließlich auf dem Steam Deck gespielt und hinterließ hier einen makellosen Eindruck in Sachen Spielbarkeit und Performance.

Fazit
Vengeful Guardian: Moonrider ist ein sehr gelungener Platformer geworden, der sich sowohl spielerisch als auch visuell an zahlreichen Action-Platformern der 16bit-Ära orientiert. Das actionlastige und temporeiche Gameplay sowie die stimmige Retro-Präsentation stellen dabei auch die Highlights des Titels dar, während die kurze Spielzeit von nur drei Stunden als einzig wirklicher Kritikpunkt zu Buche steht. Wer mit den Super Nintendo-Klassikern aufgewachsen ist oder allgemein gerne Titel wie Mega Man oder Shinobi spielt, dem kann ein Download uneingeschränkt ans Herz gelegt werden.

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