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Im Test: Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge (PSN, XBOX, Switch, PC)

Viele von uns verbinden die Teenage Mutant Ninja Turtles nicht nur mit der kultigen Zeichentrick-Serie oder den coolen Actionfigure, sondern eben auch richtig guten Videospielen, wie beispielsweise Teenage Mutant Ninja Turtles: Turtles in Time aus dem Jahre 1991. Leider hat die Qualität der Turtles-Spiele in den letzten Jahrzehnten aber stark abgenommen, glücklicherweise veröffentlichten Dot Emu und Tribute Games mit Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge einen spirituellen Nachfolger zu Turtles in Time. In unserer Review könnt ihr nachlesen, wieso es sich hierbei um eines der Retro-Highlights des Jahres handelt!

Spielerisch führt Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge die Tradition der NES- oder SNES-Ableger fort. In guter alter Brawler-Manier bewegen wir uns von links nach rechts, vermöbeln einen Gegner nach dem anderen, beziehen Objekte aus der Umgebung in unseren Kampf mit ein und stellen uns am Ende natürlich auch knackigen Bosskämpfen. Dabei spielen wir aber nicht nur Leonardo, Donatello, Raphael und Michelangelo, sondern können auch als April O’Neil und erstmals auch Großmeister Splinter in den Kampf ziehen. Zudem wartet ein spielbarer Bonus-Charakter darauf, von uns freigeschaltet zu werden! Die Charaktere unterscheiden sich jeweils in Sachen Reichweite, Geschwindigkeit und Stärke, besitzen außerdem aber auch jeweils unterschiedliche Waffen und Spezialattacken.

Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge bietet zwei Spielmodi: Arcade- und den Story-Modus. Während ersterer ein klassisches Brawler-Erlebnis mit begrenzter Lebensanzahl und ohne gespeicherten Fortschritt bietet, ist der Story-Modus etwas moderner und umfangreicher gestaltet. Hier bewegen wir uns über eine große Karte und können auch einige Nebenaufgaben erledigen, in dem wir Abschnitte wiederholen. Über ein vereinfachtes Erfahrungssystem können wir dann unsere Charaktere in Sachen Bonusleben, HP-Leiste oder Spezialangriffe stärken. Auch wird im Story-Modus nach jedem Level gespeichert, was zu einer stressfreieren Spielerfahrung führt. Überhaupt ist das Spiel auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad sehr einfach und sollte daher mindestens auf normal gespielt werden.

Brawler sind bekannt dafür, dass sie nicht gerade mit einer langen Spielzeit dienen. Das trifft auch auf Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge zu, denn die insgesamt 15 Levels sind in jeweils 10 bis 12 Minuten beendet, was zu einer Spielzeit von maximal drei Stunden führt. Trotzdem kann das Spiel mit einem vergleichsweise hohen Wiederspielwert punkten, da man beispielsweise im Arcade-Modus auf Highscorejagd gehen, das Spiel mit mehreren Charakteren durchspielen oder weitere Durchgänge im spaßigen Koop-Modus für bis zu sechs Spieler öfters durchspielen kann.

Tribute Games sind Experten darin, moderne Spiele in einer schicken Retro-Ästhetik zu präsentieren. Das hat das Studio bereits mit Spielen wie Wizorb, Flinthook oder Panzer Paladin bewiesen, bei Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge liefern sie allerdings eine wahre Meisterleistung ab. Der Flair der kultigen Retro-Titel wurde perfekt eingefangen, das Spiel wird musikalisch hervorragend begleitet und die allgemeine Liebe zum Detail zaubert jedem Turtles-Fan ein Lächeln ins Gesicht.

Fazit
Ein großes Lob und Dankeschön an Tribute Games! Mit Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge ist dem Studio endlich wieder ein tolles Turtles-Spiel gelungen, welches dem großen SNES-Klassiker Teenage Mutant Ninja Turtles: Turtles in Time in Sachen Präsentation und Gameplay nicht nur gerecht wird, sondern diesen in vielen Punkten sogar übertrifft. Der Detailgrad der Retro-Optik ist phänomenal, während das Gameplay noch ein gutes Stück flüssiger und abwechslungsreicher ist. Hinzu kommen moderne Features wie der Online-Koop oder der Story-Modus mit Erfahrungssystem und Nebenaufgaben. Kurzum: Teenage Mutant Ninja Turtles: Shredder’s Revenge zählt zu den absoluten Highlights dieses Spiele-Sommers!

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