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Die Sims 4 Test

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Im Test: Die Sims 4 (Origin)

Mehr als fünf Jahre nach dem Erscheinen von Die Sims 3 melden sich die Sims mit Die Sims 4 wieder auf dem heimischen Monitor zurück. Mit einer neuen Engine und einigen neuen Features im Gepäck sollen die Herzen der Spieler wieder aufs Neue erobert werden. Ob das gelingt, verrät dieser Test.

Das Spielprinzip von Die Sims 4 ist natürlich unverändert. In dieser Lebenssimulation erstellen wir einen (oder mehre) Sim frei nach Belieben und simulieren eben auch ein Leben, wie es uns beliebt. Wir gehen älltägliche Aufgaben nach, lernen andere Sims kennen und lieben, gehen unserem Job nach, ziehen Kinder groß und gehen Freizeitaktivitäten nach. Dabei kann natürlich auch unser Hause wie es uns gefällt gebaut und eingerichtet werden. Unserer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, entweder leben wir unser eigenes Leben oder leben unsere Träume und Fantasien aus.

Die Emotionen sind die nennenswerteste Neuerung in Die Sims 4. Die Sims können nun nämlich Gefühle empfinden, was sie nicht nur menschlicher macht, sondern auch das Gameplay interessanter gestaltet. Es ist einfach interessant dabei zuzuschauen, welchen Einfluss unsere Taten auf die Gefühlswelt der Sims haben.

Der größte Schwachpunkt von Die Sims 4 ist schlicht und ergreifend die Tatsache, dass im Vergleich zum Vorgänger viele wichtige (und auch unwichtige) Features entfernt wurden. So wurde beispielsweise auf die offene Spielwelt verzichtet, man kann keine Kelleretagen mehr bauen, es gibt keine Kleinkinder mehr und eigentlich unwichtig erscheinende Objekte wie ein Geschirrspüler oder ein Pool sind ebenfalls nicht mehr dabei. Es ist unklar, wieso so viele Kürzungen vorgenommen wurden, vielleicht liegt es an der neuen Engine, vielleicht aber auch einfach nur daran, dass Maxis gegen Ende einfach zu wenig Zeit für die Entwicklung hatte.

Man muss aber auch fairerweise erwähnen, dass Die Sims 4 durchaus auch einige Dinge besser macht, als sein Vorgänger. Am erwähnenswertesten ist meiner Meinung nach das wesentlich benutzerfreundlichere Interface. Neulinge haben es einfacher zurecht zu finden und Veteranen können das Spiel zudem bequemer bedienen. Speziell der Bau-Modus und der Charaktereditor sind viel zugänglicher geworden und verschiedene Befehle lassen sich nun mit einem einfachen Tastendruck ausführen. Wie eben mal erwähnt, verwendet Die Sims 4 auch eine neue Grafikengine und kann auch in dieser Hinsicht deutliche Fortschritte vorweisen, wenngleich der viel Cartoon-lastigere Grafikstil nicht Jedermann ansprechen wird. Mir gefällt die Optik aber ziemlich gut, weil es einfach zu der Serie passt!

Fazit:
Keine Frage, Die Sims 4 ist definitiv ein gutes Spiel, letztlich hängt es aber davon ab, welche Teile der Reihe ihr in der Vergangenheit gespielt habt. Sollte Die Sims 3 euer letzter Teil gewesen sein, dürften euch hier zu viele Features auffallen, die unverständlicherweise entfernt wurden, allen voran die offene Spielwelt. Seid ihr hingegen komplette Neulinge oder habt seit Die Sims oder Die Sims 2 keinen Teil mehr gespielt, dürftet ihr viel mehr Gefallen daran finden und werdet euch an der deutlich verbesserten Bedienung und der frischen Grafik erfreuen.

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