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Im Test: The Knight Witch (Switch, PC, XBOX, PSN)

Im Indie-Sektor erfreuen sich Metroidvania-Games immer noch größter Beliebtheit. Mit The Knight Witch schickte Team 17 kürzlich einen ganz besonderen Vertreter des Genres in Rennen. Dieser vereint ein klassisches Metroidvania-Spiel mit Bullethell- und Deckbuilding-Elementen. Wie gut diese Mischung am Ende funktioniert, möchte wir euch in unserer Review genauer schildern.

In The Knight Witch wird die einst friedliche Metropole Dungeonidas von einer unerbittlichen Armee von Kriegsgolems angegriffen und es liegt einzig und allein an unserer Protagonistin Rayne  als Knight Witch die Invasion zu verhindern und ihre Liebsten zu retten.

The Knight Witch spielt sich im Grunde wie ein typischer Twinstick-Shooter. Mit dem linken Stick steuern wir unseren Spielcharakter, während wir mit dem rechten Stick die Richtung unseres Angriffs festlegen. In typischer Metroidvania-Manier fliegen wir durch eine ziemlich lineare Spielwelt, in der sich einige versteckte Räume und Schätze entdecken lassen, wo oft eine erst später verfügbare Fähigkeit vorausgesetzt wird. Der Actionanteil steht in dem Spiel stark im Vordergrund und hier kommt mit den Karten ein sehr interessantes Element ins Spiel. Wir müssen nicht nur den zahlreichen Bullethell-Geschossen ausweichen, sondern natürlich auch ordentlich zurückballern. Offensive sowie defensive Fähigkeiten in Form von über 30 verschiedenen Karten sorgen dafür, dass sich die Kämpfe noch interessanter gestalten. Im Laufe des Spiels schalten sich immer weitere Karten frei und es liegt an uns, ein Deck nach unseren Wünschen zu erstellen.

Während The Knight Witch spielerisch eigentlich vollends überzeugen kann, gibt es leider noch zwei Mankos, die wir euch nicht verheimlichen wollen. Größter Kritikpunkt ist hier eindeutig der sehr hohe Schwierigkeitsgrad. Nicht nur sind die Bosskämpfe teilweise sehr fordernd, sondern oft sind die Checkpoints nach dem Ableben einfach nicht gut verteilt oder man wird nur spärlich mit Heilobjekten versorgt, weshalb man öfters nicht mit voller Energie in Bosskämpfe geschickt wird. Das ist besonders deshalb so störend, weil es leicht vermeidbar gewesen wäre. Glücklicherweise können auf Wunsch aber Cheats sowie eine Zielhilfe verwendet werden, sollte man mal nicht weiter kommen. Zweiter Kritikpunkt ist die relativ geringe Spielzeit. Der Preis von 20 Euro ist zwar absolut fair, aber von einem Metroidvania-Spiel erwartet man nicht unbedingt eine Spieldauer von sechs bis acht Stunden. Das ist aber eher Geschmacksache und wird von einigen sicher als genau richtige Spielzeit angesehen.

In Sachen Präsentation gibt es an The Knight Witch absolut gar nichts zu bemängeln. Der farbenfrohe und toll animierte sowie handgezeichnete Grafikstil sticht natürlich sofort hervor. Aber das Spiel kann auch mit einem echt guten Soundtrack und stimmigen Soundeffekten punkten. Im Test wurde das Spiel übrigens ausschließlich auf dem Steam Deck gespielt, hier ließ sich das Spiel perfekt spielen und es gab auch keine technischen Ungereimtheiten.

Fazit
The Knight Witch entpuppt sich letztlich als absoluter Geheimtipp im Metroidvania-Genre. Die Mischung aus Metroidvania, Bullethell-Shooter und Deckbuilder ist erfrischend anders und spielt sich auch genauso. Hinzu kommen ein toller Grafikstil sowie eine sehr gute musikalische und akustische Begleitung. Einzig der teils sehr hohe Schwierigkeitsgrad sowie die recht geringe Spielzeit sorgen dafür, dass sich hinter The Knight Witch nicht der ganz große Genre-Meilenstein verbirgt. 

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