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Im Test: Toukiden Kiwami (PS4 / Vita)

Die letzten beiden Monster Hunter-Teile sind exklusiv auf Nintendo-Plattformen erschienen. Was soll man also tun, wenn man ein Spiel dieser Art gerne auf einer Sony-Plattform spielen will? Ganz einfach: Zu Toukiden Kiwami greifen!

Toukiden Kiwami ist sowohl ein Remake als auch ein Nachfolger zum Vita-exklusiven Toukiden: The Age of Demons. Das Spiel ist neben der Vita eben auch für die Playstation 4 erhältlich und verdoppelt den Umfang des Originals nicht nur, sondern verbessert auch die Technik in vielen Bereichen. Gegenüber dem Original sind unter anderem sieben neue Kapitel, viele neue Waffen und Dämonen sowie einige neue Charaktere und Missionen dazu gekommen. Wer den Vita-Vorgänger bereits gespielt hat, kann übrigens auch seinen Charakter importieren.

Doch worum geht es in Toukiden Kiwami eigentlich? Im Grunde genommen ist das Spiel schlicht und ergreifend eine sehr gut gemachte Kopie der Monster Hunter-Reihe. Angesiedelt im feudalen Japan begeben wir uns auf eine gefährliche Dämonenjagd und erfüllen zahlreiche Quests der Dorfbewohner. Die Ziele sind dabei meist gleich: Entweder muss man bestimmte Dämonen töten, eine vorgegebenes Areal säubern und bestimmte Materialien einsammeln. Mit letzteren kann man dann seine Waffen verbessern oder sogar neue Schmieden. Eben wie bei Monster Hunter auch. Ein für mich nicht unwichtiger Unterschiedlich ist aber folgender: Toukiden Kiwami ist meines Erachtens nach einsteigerfreundlicher und einfacher als das Original. Trotzdem stellen die gut inszenierten Bosskämpfe natürlich dennoch eine enorme Herausforderung dar, speziell im späteren Spielverlauf. Die Bosskämpfe stellen auch eindeutig das spielerische Highlight des Titels dar und sind sehr (zeit)intensiv.

In Toukiden Kiwami muss man nicht alleine in die Schlacht ziehen. Stattdessen kann man sich von bis zu drei Mitstreitern begleiten lassen. Das ist zwar auch mit KI-Begleitern möglich, macht aber im Online-Koop natürlich deutlich mehr Spaß. Gemeinsam auf Beute- und Dämonen-Jagd zu gehen ist auch in Toukiden Kiwami ein besonderes Erlebnis und durchaus mit dem Mehrspieler-Spaß aus der Monster Hunter-Reihe gleichzusetzen.

Kommen wir zu dem wohl enttäuschendsten Punkt: der Grafik. Hier merkt man Toukiden Kiwami sehr deutlich an, dass es auf einem Vita-Spiel basiert. Klar, die Entwickler haben Texturen, Modelle und Effekte sichtbar verbessert, dennoch darf hier nicht von Nextgen-Grafik die Rede sein. Das wäre alles auch halb so schlimm, wenn es bei größeren Gegneraufkommen gelegentlich nicht auch zu Framerate-Einbrüchen kommen würde. Trotz allem bietet die Optik aber auch Sehenswertes, allen voran die Japan-Mittelalter-Atmosphäre und das gute Gegner-Design. Was den Sound betrifft, gibt es dagegen deutlich weniger zu meckern. Die japanische Synchronisation ist gut gelungen und die Musik passt perfekt zum Spielgeschehen.

Fazit:
Toukiden Kiwami ist die perfekte Lösung für all jene, die das Spielprinzip von Monster Hunter gerne auf dem heimischen HD-Fernseher erleben wollen. Die Jagd nach Dämonen und immer besserer Ausrüstung macht genauso süchtig wie das Original aus dem Hause Capcom und punktet zudem mit einem spaßigen Koop-Modus, einer sehr guten Steuerung sowie enorm viel Umfang. Einzig die etwas enttäuschende Optik sowie der Mangel an Innovationen sorgen für einen Punkteabzug.

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