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Im Test: Onechanbara Z2 Chaos (PS4)

Während es in Japan bereits zehn Ableger der Onechanbara-Reihe zu kaufen gibt, haben es erst zwei Teile in den Westen geschafft. Nach dem 2009 erschienenen Onechanbara: Bikini Samurai Squad für die XBOX 360 und Wii ist nun mit Onechanbara Z2: Chaos der nächste Teil für die Playstation 4 erschienen. Im Test könnt ihr nachlesen, wie gut uns die leicht bekleidete Zombie-Schnetzelei gefallen hat.

In Onechanbara Z2: Chaos ist eine Story quasi nicht vorhanden. Schnell zusammengefasst geht es darum, dass wir als vierköpfiges Team bestehend aus leicht bekleideten Anime-Babes Zombie-Unruhen auf der ganzen Welt bekämpfen. In Dynasty Warriors-Manier schnetzeln wir uns von einer Zombie-Maße zur anderen und können immer dann erst das nächste Areal betreten, wenn alle Gegner eliminiert wurden. Wir können dabei jederzeit zwischen den verschiedenen Mädels durchwechseln und somit auf unterschiedliche Fähigkeiten und Waffen zurückgreifen. Das Leveldesign ist sehr lieblos, denn es wurden eigentlich nur ganz linear die verschiedenen Bereiche aneinander gereiht. Auch die Spielzeit von fünf bis zwanzig Minuten pro Level ist sehr kurz geraten, dann nach rund drei Stunden dürften alle 16 Levels beendet sein. Was bleibt sind allerdings unzählige Unlockables, verschiedene Schwierigkeitsgrade und fordernde Challenges.

Onechanbara Z2: Chaos hat trotz der Kritik aber auch einige spielerische Highlights zu bieten. Vor allem im Vergleich zu den Vorgängern wurde das Kampfsystem nämlich stark verbessert. Das Swordplay macht einfach jede Menge Spaß, das Spiel steuert sich viel direkter und einfacher, gleichzeitig können Profis aber auch auf unterschiedliche Special Moves zurückgreifen. Wer auf letzteres aber keine Lust hat, kann auch einfach nur aufs Buttonmashing setzen und kommt zumindest auf den niedrigen Schwierigkeitsstufen ebenfalls zum Erfolg. Außerdem gut gefallen hat mir die Charakter-Anpassung im Spiel. Mit den durch das Erledigen von Gegnern und Erfüllen von Missionen verdienten Orbs kann man nämlich nicht nur neue Waffen, sondern auch Skills, Moves, Upgrades, Items und Ringe kaufen, die beispielsweise unsere Angriffskraft oder Verteidigung erhöhen.

Die Onechanbara-Reihe war noch nie dafür bekannt, technisch auf der Höhe der Zeit zu sein. Das trifft auch auf Onechanbara Z2: Chaos zu. Grafisch ist das Spiel nämlich irgendwo zwischen der PS2- und PS4-Ära angesiedelt. Während die extrem matschigen und lieblosen Texturen an die Playstation 2 erinnern, sind die zumindest hochwertig modellierten Charaktermodell der Mädels auf einem guten PS3- oder mittelmäßigen PS4-Niveau. Dafür läuft das Spiel aber zumindest bei hohem Gegneraufkommen meist flüssig und irgendwie gehört das alles auch zum trashigen Charme der Reihe. Gleiches gilt für den Sound. Die englische Synchronisation ist zusammen mit den unfassbar dummen Dialogen ebenfalls purer Trash, während der Soundtrack allerdings super zum Spielgeschehen passt. Rein objektiv betrachtet ist Onechanbara Z2: Chaos sicher ein Reinfall, Fans der Reihe wissen aber damit umzugehen.

Fazit:
Ich gebe es zu, in Onechanbara Z2: Chaos überwiegen sicherlich die Mankos. Die Technik ist unterdurchschnittlich, eine Story ist quasi nicht vorhanden, das Gameplay ist über weite Strecken repetitiv und die drei Stunden lange Kampagne einfach zu kurz. Trotzdem hatte ich meinen Spaß mit dem Titel, denn das Zombie-Schnetzeln mit leicht bekleideten Anime-Babes macht durch das verbesserte Kampfsystem und die motivierende Charakter-Anpassung mehr Spaß als jemals zuvor in der Serie! Durch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade, spielbaren Charaktere, unzähligen Unlockables und die Challenges kann man auch trotz der kurzen Kampagne viel Zeit in das Spiel investieren. Wer also auf trashige Japano-Action-Spiele steht, ist hier genau richtig. Alle anderen sollten aber eher zu God of War 3: Remastered, Devil May Cry 4 oder sonstigen Hochkarätern greifen.

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