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Im Test: Lovely Planet (Steam)

Falls ihr euch schon immer gefragt haben solltet, was dabei heraus kommen würde, wenn man die Katamari-Reihe mit einem Egoshooter vermischen würde, bekommt ihr mit Lovely Planet die passende Antwort geboten. Grund genug, dieses knallbunte Spiel einem kleinen Test zu unterziehen!

Über den Entwickler:
Lovely Planet wurde von dem in Dehli, Indien ansässigen Entwicklerstudio QUICKTEQUILA entwickelt. Das Spiel ist dabei das erste größere Projekt des jungen Indie-Studios. Als Publisher fungierte tinyBuild, welche bereits Indie-Hits wie SpeedRunners oder No Time To Explain hervor gebracht haben.

Darum geht es:
Das Gameplay von Lovely Planet liest sich wie ein typischer Highspeed-Platformer a la Super Meat Boy. Der bedeutende Unterschied ist jedoch, dass hier alles aus der Egosicht erfolgt! Es gilt hier, möglichst schnell zum Ziel zu gelangen, die Gegner aus dem Weg zu ballern, Hindernissen auszuweichen und natürlich auch Sprungpassagen zu absolvieren. Das Ganze muss dabei möglichst schnell und am besten ohne Fehlschüsse gelingen, denn nur so gibt es die begehrten Medaillen. In jedem Level wird auch stets der aktuelle Weltrekord angezeigt, was noch mal doppelt anspornt.

Das macht das Spiel besonders:
Ganz klar, der minimalistische, knallbunte, japanophile Grafikstil ist eindeutig DAS Highlight von diesem Spiel. Das Spiel erinnert optisch extrem an die guten alten Katamari Damacy-Spiele, ist also knallbunt und extrem niedlich. Mir persönlich ist selten ein Spiel untergekommen, welches beim bloßen Anblick so viele Glücksgefühle in mir hervorruft. Zudem läuft alles (auch auf langsameren Rechnern) stets in super flüssigen 60fps, was für das Gameplay auch sehr wichtig ist. Der Soundtrack von Calum Bown spiegelt die bunte Grafik übrigens auch wieder und macht die gesamte Präsentation noch ein Stückchen abgedrehter. Das oben erwähnte Gameplay stellt durch den Mix aus Speedrunner-Platformer und Egoshooter aber auch eine echte Besonderheit dar.

Das könnte das Spiel besser machen:
Spontan fallen mir zwei Dinge ein, die das eigentlich schon ziemlich großartige Spiel noch besser machen würden: Zum einen würde ich mir einen Multiplayer-Modus wünschen, in dem man um die Wette rennt, zum anderen wäre es aber auch großartig, wenn man eigene Levels erstellen könnte. Okay, etwas mehr Gegnervielfalt würde dem Spiel sicherlich auch gut tun.

Preis/Leistungsverhältnis:
Lovely Planet kostet im europäischen Steam-Store nur 4,39 Euro, wird bis zum 7. August sogar zum Sonderpreis von 3,73 Euro angeboten. Der Preis ist in Anbetracht des gebotenen Umfangs, nämlich satte 100 Levels, ein absolutes Schnäppchen. Zumal die Levels zu mehreren Durchgängen einladen, schließlich will man die Bestzeit unterbieten bzw. die Levels perfektionieren, indem kein Fehlschuss abgegeben wird. Lovely Planet ist übrigens für Windows, Linux und Mac OS X erhältlich.

Fazit:
QUICKTEQUILA liefert mit Lovely Planet einen kurzweiligen, schnellen und knallbunten Ego-Platformer ab, dessen Präsentation sich deutlich von dem FPS-Einheitsbrei absetzt und sich vor allem an Fans von japanischen Spielen oder abgefahrenen Indie-Produktionen richtet. Die Formel Egoshooter + Katamari + Super Meat Boy + Glücksbärchis geht hier voll auf!

Lovely Planet
Lovely Planet
Entwickler: QUICKTEQUILA
Preis: 5,99 €

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