Im Kurztest: Tumble VR (PSVR)

Bereits für die Playstation 3 erschien Tumble und ermöglichte dank der damals innovativen Move-Steuerung das punktgenaue Stapeln von Klötzchen. Tumble VR bringt nun das Erlebnis auf die nächste Ebene und transportiert euch direkt ins Blockparadies. Unser Test verrät mehr…

Erhältlich für: PS4 / PSVR (getestet)
Entwickler: Supermassive Games
Publisher: Sony
Erscheinungstermin: 13. Oktober 2016
Preis: 9,99 Euro im PSN

Tumble VR bietet nicht mehr und nicht weniger als man erwarten würde. In einer futuristischen, aber doch nüchternen Umgebung wird man vor eine Plattform und seinen Bauklötzen gestellt. Mit dem Pad oder Move Controllern lassen sich die Blöcke bewegen, drehen, stapeln und abstellen, um verschiedene Aufgaben zu meistern.

Die Aufgaben variieren von Geschicklichkeitsprüfungen bis hin zu rätselartigen Herausforderungen. So baut man möglichst hohe Türme, die in späteren Leveln beispielsweise von Erdbeben erschüttert werden, sortiert unterschiedlich geformte Blöcke flach nebeneinander oder errichtet nach den Gesetzen der Statik Brücken über mehrere Podeste.

Etwas mehr Witz und Kreativität haben mir bei Tumble VR gefehlt. Letztendlich findet sich in jedem Spielsachengeschäft ein ähnliches Erlebnis. Auch die Physik hätte mehr Feinschliff vertragen können. So lassen sich Blöcke mit anderen Blöcken nicht bewegen, obwohl es einige Aufgaben komfortabler gestalten würde. Nichtsdestotrotz unterhält das Knobeln und Stapeln dank präziser Steuerung und einem tollen 3D-Gefühl, wenn man sich um seinen Turm herumbewegt, um die beste Position für den nächsten Stein auszuloten.

Freunde des Spielprinzips schließen die Aufgaben nicht nur ab, sondern holen sich alle Medaillen und erfüllen die Bonusziele oder fordern sich gegenseitig im Versus-Modus heraus.

Fazit:
Tumble VR traut sich nicht viel, aber setzt die simple Spielidee gekonnt um, zeigt uns die Möglichkeiten der Tracking-Technologie und ist ein sanfter Einstieg in die sonst so turbulente Welt der virtuellen Realität.