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Im Test: Cognition – An Erica Reed Thriller – Episode 3 „The Oracle“

Mit der heute erscheinenden dritten Episode des Indie-Adventures Cognition, bahnt sich für Protagonistin Erica Reed ein persönliches Finale an. Ob die Qualität der Vorgänger gehalten und vielleicht sogar übertroffen werden kann? Erfahrt es hier!

Schmerzliche Visionen
In The Oracle, der bereits dritten Episode des über Kickstarter finanzierten Adventures Cognition, werden alte Wunden aufgerissen und dem Spieler  Antworten zu Fragen präsentiert, die bereits seit der ersten Episode offen im Raum stehen. Nachdem der Fall des Wise Monkey zu Beginn des aktuellen Kapitels in einem grausamen Ende kulminiert, erwartet die taffe FBI-Agentin Erica Reed in Folge der Ermittlungen eine schmerzliche Begegnung mit der Vergangenheit. In einem Nobelhotel der High Society bekommt es Erica mit einem Serienkiller zu tun, der wie sie, über übernatürliche kognitive Fähigkeiten verfügt und noch dazu eine persönliche Vendetta gegen Erica zu führen scheint. Ob die Fähigkeit des Orakels einen Blick in die Zukunft zu werfen oder doch Ericas Kräfte, die ihr vergangene Ereignisse offenlegen letztlich obsiegen werden, dass wird letzten Endes doch der Fluss der Zeit und eurer Rätselgeschick offenbaren.

Zwei Blickwinkel
Wo mit der zweiten Episode des Wise Monkey-Falls neue Kräfte auf Erica warteten, bleibt das kognitive Repertoire der rothaarigen und sarkastischen Agentin für Kapitel 2 der Cognition-Saga unberührt. Stattdessen erwartet uns erstmalig in Form des Orakel-Killers ein zweiter Protagonist, den wir samt seiner Fähigkeit, anhand von Gegenständen und Personen einen Blick in die Zukunft zu werfen, abwechselnd mit Erica kontrollieren dürfen. Das Zwischenspiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart führt zu einigen spannenden Lösungsansätzen, die ähnlich des klassischen Day of the Tentacle Aktionen in der einen Zeitebene benötigt um Fortschritte in der Anderen zu erzielen. Da sich anders als in den vorhergehenden Fällen der Schauplatz auf eine Location beschränkt, fällt dieses Mal die Stadtkarte von Boston als Navigationshilfe verständlicherweise weg. Das nun nicht mehr erreichbare forensische Labor wird durch ein neues Dossier ersetzt, welches mit Ericas Mobiltelefon geöffnet werden kann. Auch fällt Ericas Vater in The Oracle als Lösungshilfe aus. Dafür springt Ericas geistige Mentorin Rose mit hilfreichen Tipps ein.

Gewohnte Klasse
Gewohnt hochwertig kommt die Optik des Spiels daher und präsentiert sich abermals in einem annehmlichen Comiclook. Die Reduktion auf lediglich eine Location schränkt das Ensemble der Charaktere ein, bietet mit den neuen Figuren aber ein gutes Maß an Abwechslung. Diese fügen sich in das Gewebe einer emotionalen Geschichte voller Regression und Hoffnung ein und können abermals durch passende und phonetisch wohlgewählte englische Sprecher überzeugen. Auch der melancholische Soundtack, der insbesondere durch ruhige Klaviertöne repräsentiert wird, fügt sich hervorragend zum Gesamtbild des Spiels hinzu.

Fazit
Im Vergleich zu den Vorgängern und mit einer Spielzeit, die gemessen an den vorherigen Episoden zwischen The Hangman und The Wise Monkey anzusiedeln ist, kann der dritte Eintrag in den Cognition-Zyklus bisher als das stärkste und herausforderndste Kapitel der Abenteuer von Erica Reed angesehen werden. Die Indie-Entwickler der Phoenix Online Studios haben es verstanden, einen Balanceakt zwischen Geschichte und Rätseldichte zu kreieren, der den beiden vorhergehenden Episoden klar überlegen ist und des Weiteren durch die traurigen Zusammenhänge zwischen Erica und dem Orakel-Killer einen sehr emotionalen und teils verstörenden Einblick in die Welt der FBI-Agentin gewährt. Wenn Cognition bisher schon Synonym für gute Adventure war, dann hat sich die Serie mit The Oracle endgültig in die Meisterklasse erhoben!

(The third episode is clearly the strongest and most challenging entry in the Cognition-cycle so far. Indie – Developer Phoenix Online Studios managed to create a perfect balance between a strong story and a pleasant puzzle density, which in direct comparison to its predecessors feels all in all clearly superior. […] If Cognition already was a synonym for good Adventure-Games, then “Case 3: The Oracle” ejected the game to the top ranks.)

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